Ausbildung

Reiten als Gesundheitssport

Präventiver Gesundheitssport ist die aktive, regelmäßige systematische körperliche Belastung mit der Absicht, Gesundheit in all ihren Aspekten physisch und psychosozial zu fördern, zu erhalten und wiederherzustellen. „Reiten als Gesundheitssport“ ist als Reitunterricht – in der Regel zunächst an der Longe – zu verstehen, der auf die Gesundheitsförderung, Erhaltung und Steigerung der allgemeinen Leistungsfähigkeit abzielt.

Der Reitsport wird dabei trotz oder gerade wegen gesundheitlicher Beeinträchtigung ausgeübt, positive Wirkungsmechanismen wie etwa die Rückenschule für mehr Beweglichkeit bzw. Muskelaufbau sind ein erwünschter Nebeneffekt. Reiterliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Umgang mit dem Pferd ermöglicht Kindern und Erwachsenen vielfältige Wahrnehmungsmöglichkeiten und befriedigt deren Bedürfnisse nach Bewegung, dem Getragenwerden, aber auch Zuwendung und Hautkontakt. Gleichgewichtssinn und Körperwahrnehmung werden gefördert. Vom Pferd getragen zu werden, vermittelt ein Gefühl von Vertrauen und Geborgenheit. Dieses Bewegungserlebnis als Selbsterfahrung tragen zur Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Menschen bei.

Ausbildung junger Pferde

Die Ausbildung des jungen Pferdes folgt der Skala der Ausbildung: Takt und Losgelassenheit sind das Fundament der weiterführenden reiterlichen Arbeit. Alle Pferde werden im Rahmen ihrer Möglichkeiten vielseitig ausgebildet. Dressurmäßige Arbeit, Springgymnastik und das Tummeln im Gelände ergänzen sich gegenseitig. Bodenarbeit, Longieren und Freispringen helfen dem Pferd, Anforderungen zunächst ohne Reiter zu erfüllen.

Allenstein vom Liebetal vom Elitehengst Hirtentanz aus der Anna Karenina vom Liebetal dreijährig unter Lisa …

Erziehung zur Unerschrockenheit

Hand in Hand mit der Ausbildung des jungen Pferdes geht die Erziehung zur Unerschrockenheit. Auf der Grundlage von Dominanz und Vertrauen werden Pferde aller Altersstufen mit unterschiedlichen visuellen, taktilen und akustischen Reizen konfrontiert. Die Reizintensität wird unter ständiger Belohnung langsam gesteigert, solange das Pferd dem Druck standhält. Schreckhaftigkeit und Lernverhalten sind hierbei von Pferd zu Pferd äußerst individuell.

Bei Fragen der Kommunikation mit dem Pferd untersützt uns Dr. Vivian Gabor.